Herzlich Willkommen auf den neuen Seiten der Gesellschaft für Zeitgeschichte!

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Wir - das ist die „Gesellschaft für Zeitgeschichte“ e.V. Sie wurde am 12.01.1999 in Erfurt gegründet. Die Gründungsmitglieder aus dem ehemaligen Erfurter Bürgerkomitee haben sich vorgenommen, auch weiterhin politisch aktiv zu bleiben und sich in der Stadt Erfurt am öffentlichen Leben zu beteiligen. Der Verein ist offen für Bürger, die im diesem Sinne interessiert sind oder mitarbeiten möchten. 

Ziel des Vereins ist es, die Geschichte vorwiegend des Freistaates Thüringen der letzten Jahrzehnte, insbesondere der DDR darzustellen, zu erforschen und öffentlich zu diskutieren und damit die Tradition und die Geschichte des Erfurter Bürgerkomitees, dass aus der ersten Stasibesetzung hervorging, fortzuschreiben.

Dazu werden vom Verein Veranstaltungen und Ausstellungen durchgeführt und Veröffentlichungen publiziert. Mit Stellungnahmen zu aktuellen Entwicklungen der Geschichtsaufarbeitung wenden wir uns an die Öffentlichkeit.
Der Verein ist auf diese Weise bestrebt, das Geschichtsverständnis und politischen Bildung zu fördern und eine Anlaufstelle für Geschichtsinteressierte zu sein. Der Verein ist Ansprechpartner für Zeitzeugengespräche und Bildungsveranstaltungen.

Dabei soll Geschichte aus der Sicht von selbst Beteiligten und Betroffenen erzählt werden. Wir haben es uns dabei zur Aufgabe gemacht, eine Darstellung der damaligen Ereignisse unter wissenschaftlichen Kriterien zu veröffentlichen. Aufgrund des immer größer werdenden zeitlichen Abstandes müssen wir leider feststellen, dass keineswegs alle Veröffentlichungen auf gründlicher Recherche beruhen und oft nicht die Probleme berücksichtigen, die sich mit der Erinnerung von Zeitzeugen ergeben.

Der Verein hat intensiv an der Errichtung einer Bildungs- und Gedenkstätte in der ehemaligen Stasi-U-Haft in der Andreasstraße Erfurt mitgewirkt und wird sich weiter an der Arbeit dort beteiligen.

Der Verein „Gesellschaft für Zeitgeschichte“ bleibt der Bürgerbewegung verpflichtet und wird sich im Rahmen seiner Möglichkeiten zu politischen Themen immer wieder zu Wort melden.

Deshalb sind wir gern bereit und daran interessiert, zu diesbezüglichen Vorhaben beizutragen. Dazu können Sie sich gern an uns wenden.

Barbara Sengewald

Vorsitzende

Schild am Eingang der ehemaligen MfS-Bezirksverwaltung Andreasstraße 38

Schild am Eingang der Gedenk- und Bildungsstätte in der ehemalien MfS-U-Haft Andreasstraße 37A

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