Gesellschaft für Zeitgeschichte e.V.

Die „Gesellschaft für Zeitgeschichte“ e.V. wurde am 12.01.1999 in Erfurt gegründet. Die Gründungsmitglieder aus dem ehemaligen Erfurter Bürgerkomitee hatten sich vorgenommen, auch weiterhin politisch aktiv zu bleiben, “die Geschichte vorwiegend des Freistaates Thüringen der letzten Jahrzehnte, insbesondere der DDR darzustellen, zu erforschen und öffentlich zu diskutieren und damit die Tradition und die Geschichte des Erfurter Bürgerkomitees, dass aus der ersten Stasibesetzung hervorging, fortzuschreiben” und sich in der Stadt Erfurt am öffentlichen Leben zu beteiligen. 

Das haben wir seitdem in vielfältiger Weise getan, mehr erfahren Sie auf dieser Seite und hier.

Aber nun haben wir beschlossen, uns als Verein aufzulösen. Bei unserer letzten Mitgliederversammlung am 4.12.2025 ist der Beschluss dazu einstimmig bestätigt worden.

Der Verein

ist ausschließlich ehrenamtlich tätig.

Der Verein finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Im Rahmen der Trägerschaft von Projekten wurden Fördermittel durch die Stiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Thüringer Staatskanzlei und der Ministerien für Kultur, der Thüringer Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und der Sparkassenstiftung bewilligt. In diesem Rahmen wurden auch Honorarvereinbarungen und Anstellungen für befristete Tätigkeiten vorgenommen.   

Vorsitzende des Vereins ist seit 1999 Barbara Sengewald (geb. Weisshuhn).
Weitere Vorstandsmitglieder sind Johanna Fütterer, Peter Große, Stefan Hloucal und Matthias Sengewald.

Satzung Aktivitäten

Satzung § 1 Zweck des Vereins

(1)  Zweck des Vereins ist es, eine öffentliche, wissenschaftliche Auseinandersetzung vorwiegend zur Geschichte des Freistaates Thüringen der letzten Jahrzehnte darzu­stellen. Die Mitglieder des Vereins erarbeiten und fördern die Erforschung regionaler Geschichte auch mit überregionaler Bedeutung. Sie vermitteln zur allgemeinen politi­schen Bildung und für Bildungseinrichtungen eigene Beiträge und Beiträge Dritter, wie Vorträge, Lesungen, Foren und Veröffentlichungen. Dies geschieht, indem Themen der regionalen Geschichte unter besonderer Berücksichtigung Erfurts während der national­sozialistischen Gewaltherrschaft bis zum Ende der DDR-Diktatur öffentlichkeits-wirksam behandelt werden.

Der Verein ist bestrebt, das Geschichtsverständnis zu fördern und eine Anlaufstelle für Geschichtsinteressierte zu werden.

(2) Durch den Verein erfolgt die Koordinierung der Arbeit mit anderen Gesellschaften / Vereinen entsprechend der Vereinsziele.

Kooperationspartner

Die Gesellschaft für Zeitgeschichte e.V. kooperiert mit

- dem Vereinen Bürgerkomitee „15. Januar“ e.V. Berlin, "Thüringer Archiv für Zeitgeschichte »Matthias Domaschk« Jena

- Aufarbeitungsinitiativen im Geschichtsverbund Thüringen und darüber hinaus, 

- insbesondere der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße Erfurt und dessen Träger, die Stifung Ettersberg zur vergleichenden Erforschung europäischer Diktaturen und der Aufarbeitung der SED-Diktatur

- Bildungsträgern wie der  Landeszentrale für Politische Bildung, der Evangelischen Erwachsenenbildung Thüringen, der Evangelischen Akademie in Neudietendorf, der Europäischen Jugendbildungsstätte in Weimar und der Evangelischen Stadtakademie „Meister Eckart“ Erfurt, dem Bund Evangelischer Jugend in Mitteldeutschland,  

- der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und den Außenstellen in Erfurt, Suhl und Gera

- dem Thüringer Landesbeauftragten für die Aufarbeitung der SED-Diktatur

Tätigkeitsberichte

Hier finden sie viele Einblicke in die umfangreiche Tätigkeit unseres Vereins: